In der Rookie-Klasse ist das Setup fest vorgegeben. Du kannst es nicht ändern, alle fahren dasselbe, und langsamer bist du deshalb nicht. Diese Seite erklärt, ab wann du überhaupt etwas einstellen darfst, woher iRacing dir Setups liefert, wo sie auf deiner Festplatte liegen und in welcher Reihenfolge Änderungen sinnvoll sind.
Bei jeder Serie steht, wie mit Setups umgegangen wird. Das ist keine Nebensache — es entscheidet, ob du überhaupt etwas einstellen musst.
iRacing gibt ein Setup vor, alle fahren damit, ändern geht nicht. Alle Rookie-Serien laufen so. Für den Einstieg ist das ein Geschenk: Wer vorn ist, ist gefahren, nicht geschraubt.
Ein festes Grundsetup, von dem du einzelne Werte verändern darfst — typischerweise Bremsbalance, Reifendruck und Getriebe. Der Rest bleibt gesperrt.
Alles einstellbar. Hier fängt das an, was Leute meinen, wenn sie von „Setups“ reden — und hier fangen auch die verkauften Setups an.
iRacing legt bei vielen Autos fertige Setups mit ins Spiel. Du findest sie in der Garage, nicht im Dateisystem, und du musst dafür nichts herunterladen und nichts kaufen.
Die Garage erreichst du in der Box. Im Auto sitzend kommst du an die Setup-Verwaltung nicht heran.
Dort stehen die mitgelieferten Setups zu diesem Auto — und später deine eigenen.
Damit ist es geladen. Rausfahren, ein paar Runden, und du hast eine Ausgangsbasis, die nicht geraten ist.
Zu vielen iRacing-Setups steht dort dabei, wofür sie gedacht sind und was man sinnvoll verändert. Das ist die am häufigsten übersehene Hilfe im ganzen Spiel.
Sobald du ein Auto zum ersten Mal fährst, legt das Spiel selbst die passenden Ordner an. Dorthin gehören auch Setups, die du von außerhalb bekommst — sonst tauchen sie in der Garage nicht auf.
Wir trennen das hier streng. Regel heißt: steht so in einer offiziellen Quelle. Fahrpraxis heißt: verbreitete, nachvollziehbare Erfahrung, aber keine Vorschrift und keine Messung.
iRacing schreibt in seinem eigenen Einsteiger-Leitfaden ausdrücklich, dass man ein neues Auto zuerst eine gute Weile fahren soll, bevor man am Setup etwas ändert. Der Grund ist einfach: Solange du nicht konstant fährst, kannst du nicht unterscheiden, ob eine Änderung geholfen hat oder ob du diese Runde nur besser getroffen hast.
Ebenfalls wörtlich aus dem iRacing-Leitfaden. Zwei gleichzeitige Änderungen kannst du hinterher nicht auseinanderhalten — und du lernst nichts über das Auto.
Der iRacing-Leitfaden behandelt Lenkrad-Kalibrierung, Sichtfeld und Bremskraft vor allem, was mit dem Auto zu tun hat. Für die Bremse nennt er konkrete Werte: Bremskraftfaktor 1,6 bis 2,0 bei Pedalen mit Potentiometer, 0 bei linearen Pedalen, Voreinstellung 1,80. Das Sichtfeld rechnest du in unserem FOV-Rechner aus — er kennt den Unterschied zwischen iRacing und den anderen Simulationen.
Die Bremsbalance ist der Wert mit der größten spürbaren Wirkung pro Klick und der einzige, den viele auch während des Rennens verstellen. Nach vorn heißt stabiler beim Anbremsen, aber früher blockierende Vorderräder; nach hinten heißt drehfreudiger, aber leichter auszulösen.
Der Druck verändert Grip und Temperaturverlauf über einen ganzen Stint, nicht nur in einer Kurve. Deshalb erst beurteilen, wenn die Reifen warm sind, und über mehrere Runden — nicht nach der ersten.
Federn, Dämpfer, Stabilisatoren, Aerodynamik. Wer hier anfängt, verstellt sich das Auto schneller, als er es beurteilen kann. Wenn du an diesem Punkt bist, hilft dir unser Setup-Doktor: Er geht vom Fahrverhalten aus statt von der Bauteilliste. Er ist an ACC geschrieben, die Ursachenketten gelten aber genauso.
In der Rookie-Klasse nicht — dort ist das Setup vorgegeben, gekaufte Setups sind dort schlicht wirkungslos. In offenen Serien verschieben gute Setups etwas, aber deutlich weniger als die Ideallinie, konstante Bremspunkte und ein sauberes Rennen. Wer drei Zehntel im Setup sucht, während er zwei Sekunden in der Linie verliert, optimiert an der falschen Stelle.
Es gibt einen zweiten Grund, es am Anfang zu lassen: Ein fremdes Setup, das du nicht verstehst, nimmt dir die Rückmeldung. Du weißt dann nicht mehr, ob das Auto so ist oder ob du es so gemacht hast.
Das ist erwartbar und kein Fehler. Nach iRacings eigener Angabe haben Oval-, Dirt-Oval-, Prototyp- und Formelfahrzeuge streckenspezifische Setups für die gängigen Strecken, Sportwagen dagegen weniger und meist ohne Streckenbezug. Wenn du also einen GT-Wagen fährst und nur ein oder zwei allgemeine Setups siehst, ist das der normale Lieferumfang.
Fast immer liegt die Datei im falschen Ordner. Sie muss unter Dokumente\iRacing\setups\ in den Ordner mit dem genauen Fahrzeugnamen, den das Spiel selbst angelegt hat. Ein selbst benannter Ordner wird nicht gelesen. Wenn der Fahrzeugordner noch nicht existiert, fahr das Auto einmal — dann legt ihn das Spiel an.
Der zweite häufige Grund: Die Garage war schon offen, als du die Datei kopiert hast. Einmal aus der Session heraus und wieder hinein, dann liest das Spiel den Ordner neu.
Der Ablauf ja, die Schwerpunkte nicht. Auf Oval hat die Gewichtsverteilung von links nach rechts eine Bedeutung, die es auf der Rundstrecke gar nicht gibt, und auf Dirt verändert sich die Strecke über die Session so stark, dass ein Setup vor allem zum Streckenzustand passen muss und nicht zur Rundenzeit. Beides ist ein eigenes Handwerk — und beides beginnt genauso mit fixed vorgegebenen Rookie-Serien.
Die meisten Einsteiger suchen in iRacing viel zu früh nach Setups. In der Rookie-Klasse ist das nicht nur unnötig, sondern unmöglich: Alle Rookie-Serien laufen mit fest vorgegebenem Setup, das sich nicht ändern lässt. Wer dort vorne ist, ist gefahren und hat nicht geschraubt. Erst weiter oben gibt es Serien, in denen überhaupt etwas einstellbar ist — und auch dort steht im Serienplan, ob gar nichts, einzelne Werte oder alles.
iRacing liefert außerdem eigene Setups mit, die viele nie finden, weil sie im Dateisystem danach suchen statt in der Garage. Diese Seite zeigt den Weg dorthin, nennt den Ordner für Setups aus fremder Quelle und erklärt die Reihenfolge, in der Änderungen überhaupt beurteilbar sind. Konkrete Zahlenwerte je Auto und Strecke stehen bewusst nicht hier: Sie hängen an Saison, Reifenstand und Streckentemperatur und wären binnen Wochen falsch.
Nein. Alle Rookie-Serien laufen mit festem, vorgegebenem Setup. Du kannst dort nichts ändern, und gekaufte Setups haben keine Wirkung. Erst in offenen Serien höherer Lizenzklassen wird das Setup überhaupt zum Thema.
Fixed heißt, dass iRacing für diese Serie ein Setup vorgibt, das alle Teilnehmer fahren und niemand ändern kann. Der Global Mazda MX-5 Cup wird auf seiner offiziellen Serienseite zum Beispiel als zwölfwöchige Serie mit festem Setup beschrieben. Daneben gibt es Serien mit eingeschränkter Einstellbarkeit und offene Serien.
Unter Dokumente\iRacing\setups\ und dort in einem Ordner mit dem genauen Fahrzeugnamen. Das Spiel legt diesen Ordner selbst an, sobald du das Auto zum ersten Mal fährst. Eine Setup-Datei in einem selbst benannten Ordner wird nicht gelesen.
Ja. Sie stehen in der Garage unter „My Setups“. Nach iRacings eigener Angabe haben die meisten Oval-, Dirt-Oval-, Prototyp- und Formelfahrzeuge streckenspezifische Setups für häufig gefahrene Strecken, die meisten Sportwagen dagegen weniger und ohne Streckenbezug. Im Reiter „Notes“ steht oft dabei, wofür ein Setup gedacht ist.
Nach iRacings eigenem Einsteiger-Leitfaden zuerst gar nichts am Auto: erst das Fahrzeug längere Zeit fahren, Lenkrad, Sichtfeld und Bremskraft einstellen und danach immer nur eine Sache auf einmal ändern. Als Fahrpraxis hat sich danach die Reihenfolge Bremsbalance, Reifendruck und erst dann der Rest bewährt.