iRacing · Erklärt

Safety Rating, iRating und Lizenzen — auf Deutsch.

Zwei Zahlen, die ständig verwechselt werden. Das Safety Rating misst, wie sauber du fährst, und öffnet dir Rennklassen. Das iRating misst, wie schnell du gegen andere bist, und bestimmt nur, in welchem Rennen du landest.

Die sechs Lizenzstufen

Rookiehier startet jeder
DKlasse D
CKlasse C
BKlasse B
AKlasse A
Proauf Einladung
Rookie zu Klasse D: zwei Rennen oder vier Time Trials fahren und ein Safety Rating über 3,0 haben. Dann erfolgt die Beförderung automatisch zum Ende der laufenden Saison. Quelle: iracing.com, „Getting Started: License Classes".

Wie das Safety Rating funktioniert

Die Skala läuft von 0,00 bis 4,99. Sie steigt, wenn du saubere Kurven fährst, und fällt, wenn du dir Zwischenfälle einfängst. Entscheidend ist nicht die reine Zahl der Zwischenfälle, sondern das Verhältnis: wie viele Kurven fährst du je Zwischenfall. Wer viel fährt und selten etwas anstellt, steigt — auch wenn er absolut betrachtet mehr Zwischenfälle hat als jemand, der kaum fährt.

Beförderung im Schnellverfahrenab 4,00 SR (als Rookie ab 3,00)
Reguläre Beförderungzum Saisonende, vierteljährlich
Nach der BeförderungSR sinkt um etwa 1,00
Unter 2,00 SRAbstieg zum Saisonende
Unter 1,00 SRsofortiger Abstieg
Zwischen 2,00 und 3,00zum Saisonende passiert nichts

Was ein Zwischenfall kostet

Leichte Berührung
Von der Strecke abkommen, Streckengrenzen überschreiten
Kontrollverlust, Dreher
Berührung mit einem Objekt — Mauer, Leitplanke
Schwerer Kontakt (Asphaltstrecken)
Schwerer Kontakt (Dirt)
Wichtig und wenig bekannt: Passieren mehrere Zwischenfälle kurz hintereinander, wird nur der höchste gewertet, nicht die Summe. Das Spiel zeigt das als „2x → 4x" an. Ein Dreher mit anschließendem Einschlag kostet also 4×, nicht 6×. Quelle: iRacing-Support, „Incident Points".

Reicht das für die Beförderung?

SR

Und das iRating?

Das iRating ist eine reine Stärkezahl und hat mit deiner Lizenz nichts zu tun. Es steigt, wenn du besser abschneidest als deine Gegner erwarten ließen, und fällt andersherum. Es entscheidet nur darüber, in welches der parallel laufenden Rennen einer Serie du einsortiert wirst — nicht darüber, welche Serien du fahren darfst. Das macht allein das Safety Rating.
Zur genauen Rechenformel des iRating veröffentlicht iRacing keine belastbaren Details. Kursierende Formeln sind Nachbauten der Community. Deshalb steht hier keine Formel — nur, was die Zahl bedeutet und was sie steuert.

Warum fällt mein Safety Rating, obwohl ich gar nicht crashe?

Der häufigste Grund sind Streckengrenzen. Vier Räder außerhalb zählen als Zwischenfall, auch ohne jede Berührung — und in schnellen Kurven passiert das leicht mehrmals pro Runde. Wer über zwanzig Runden regelmäßig zu weit hinauskommt, sammelt mehr Punkte als jemand mit einem einzigen Dreher.

Der zweite Grund ist Fahrzeit. Weil das Verhältnis aus Kurven und Zwischenfällen zählt, drückt eine abgebrochene Session mit einem frühen Fehler stärker als derselbe Fehler in einem langen Rennen.

Lohnt es sich, das Rating hochzufahren, bevor ich richtig Rennen fahre?

Ja, aber nicht mit dem Ziel, die höchste Lizenz zu bekommen. Die Lizenzstufe öffnet Serien — und die Serien, in denen es Spaß macht und in denen sauber gefahren wird, fangen typischerweise ab Klasse C an. Der Weg dahin ist derselbe wie der Weg zum schnellen Fahren: konstant und innerhalb der Streckengrenzen.

Was sich nicht lohnt, ist SR-Farmen in Time Trials, um dann in einer Klasse zu landen, für die das eigene Tempo nicht reicht. Die Lizenz sagt nur, dass du sauber fährst, nicht dass du schnell bist.

Kurz erklärt

Safety Rating und iRating werden ständig verwechselt, dabei messen sie völlig Verschiedenes. Das Safety Rating misst, wie sauber du fährst, und entscheidet über deine Lizenzstufe und damit darüber, welche Serien dir offenstehen. Das iRating misst nur, wie stark du im Vergleich zu deinen Gegnern bist, und entscheidet ausschließlich darüber, in welches der parallel laufenden Rennen einer Serie du einsortiert wirst.

Der wichtigste und am wenigsten bekannte Punkt beim Safety Rating: Es zählt nicht die absolute Zahl der Zwischenfälle, sondern das Verhältnis von gefahrenen Kurven zu Zwischenfällen. Wer viel fährt und selten etwas anstellt, steigt — auch mit mehr Zwischenfällen als jemand, der kaum fährt. Und wenn mehrere Zwischenfälle schnell aufeinander folgen, wird nur der schwerste gewertet, nicht die Summe.

Häufige Fragen

Was bedeutet Safety Rating in iRacing?

Das Safety Rating ist eine Zahl von 0,00 bis 4,99, die misst, wie sauber du fährst. Sie steigt mit sauber gefahrenen Kurven und fällt mit Zwischenfällen. Ab 4,00 wirst du sofort befördert, als Rookie schon ab 3,00. Unter 2,00 steigst du zum Saisonende ab, unter 1,00 sofort.

Wie komme ich aus der Rookie-Klasse raus?

Du brauchst zwei gefahrene Rennen oder vier Time Trials und ein Safety Rating über 3,0. Die Beförderung in Klasse D erfolgt dann automatisch zum Ende der laufenden Saison.

Was kostet ein Zwischenfall in iRacing?

Von der Strecke abkommen zählt 1×, ein Dreher oder Kontrollverlust 2×, Kontakt mit einer Mauer 2×, schwerer Kontakt auf Asphalt 4× und auf Dirt 2×. Leichte Berührungen zählen 0×. Folgen mehrere Zwischenfälle schnell aufeinander, wird nur der höchste gewertet.

Warum fällt mein Safety Rating, obwohl ich nicht crashe?

Meist wegen der Streckengrenzen. Vier Räder außerhalb zählen als Zwischenfall, auch ohne Berührung, und in schnellen Kurven passiert das leicht mehrmals pro Runde. Über zwanzig Runden sammelt sich dabei mehr an als bei einem einzelnen Dreher.

Was ist der Unterschied zwischen iRating und Safety Rating?

Das Safety Rating steuert deine Lizenz und damit, welche Serien du fahren darfst. Das iRating ist eine reine Stärkezahl und steuert nur, in welches Rennen einer Serie du einsortiert wirst. Zur genauen Berechnung des iRating veröffentlicht iRacing keine belastbaren Details.

geprüft 08/2026
Quellen: iRacing-Support „iRacing How-To: Safety Rating" (Skala 0,00–4,99, Schwellen für Auf- und Abstieg, Rücksetzung um etwa 1,00 nach der Beförderung, vierteljährliche Saisons), iRacing-Support „Incident Points" (Punktwerte und die Regel, dass bei schneller Folge nur der höchste Zwischenfall zählt), iracing.com „Getting Started: License Classes" (Reihenfolge der Stufen, Anforderung zum Verlassen der Rookie-Klasse). Zur iRating-Formel liegt keine offizielle Quelle vor; sie wird hier deshalb nicht behauptet.